Ethanol / Biodiesel

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Ethanol / Biodiesel

Die Bioethanol und Biodiesel Produktion hat seit dem Jahr 2000 ein enormes Wachstum erfahren, da die Welt mehr und mehr auf erneuerbare Energien setzt. In 2014 wurden in Deutschland 56 Mio. Tonnen Kraftstoff verbraucht, dabei lag der Anteil an Biotreibstoffen mit 3,5 Mio. t
bzw. 5,1 % bezogen auf den Gesamtbedarf.

Die Ethanol Produktion verwendet jedes Jahr 40% der Maisernte und wird fast vollständig über die Beimischung zu Ottokraftstoff vertrieben. Der Bioethanol Absatz in Deutschland lag in 2014 bei 1,2 Mio. t.

Die Biodieselproduktion ist ebenfalls gestiegen und bleibt mit 1,8 Mio. Tonnen der wichtigste Biokraftstoff in Deutschland und wird hauptsächlich über die Beimischung zu normalem Diesel B7 genutzt.

Biotreibstoffe sind Energiequellen aus Biomasse. Ethanol oder Methanol werden durch Fermentation von Kohlenstoffquellen produziert, Biodiesel durch Raffination und Veredelung von pflanzlichen und tierischen Fetten oder Ölen.

Die Ethanol Produktion hängt direkt mit der Menge an Stärke oder anderen Kohlenhydraten in Mais, anderem Korn oder Gräsern ab. Ethanol wird durch Fermentation der Stärke produziert und die übrigbleibenden Nebenprodukte werden verarbeitet und als Einzelfutter wie "Digestible Distiller's Grain with Solubles" (DDGS) verkauft. Die Futtermittelnebenprodukte haben oft einen erheblichen Wert und werden nach einem festgelegten Nährwertgehalt verkauft. Regelmäßige analytische  Prüfungen des ankommenden unverarbeiteten Korns und die Endprüfung der Produkte helfen, die maximale Ethanol Produktion und die Verwendung der Nebenprodukte zu gewährleisten. Sowohl der Maisbrei als auch die Fermentationsbrühe können auf Parameter wie Brix, Zucker, Glycerin, Essigsäure, Milchsäure und Ethanol analysiert werden. Diese Eigenschaften schnell zu analysieren kann bei der Prozesskontrolle und Fehlerbehebung helfen und den Ertrag steigern. Die Qualitätskontrolle der Nebenprodukte wird Beanstandungen reduzieren und die größtmögliche Verwertung der Futtermittelbestandteile ermöglichen.

Die Biodieselproduktion umfasst die Extraktion von Ölen aus Ölsaaten und  anderen ölreichen Rohstoffen wie zum Beispiel Algen, gefolgt von der Raffination und Veredelung. Eine genaue Analyse der Rohstoffe kann bei der Optimierung des Extraktionsprozesses helfen, ein entscheidender Schritt den Prozess effizient und profitabel zu gestalten.

Zur Biodieselerzeugung wird der Prozess der Umesterung von Fettsäureglyceriden (pflanzlichen Ölen) im alkalischen Medium eingesetzt. Es können dabei verschiedene Ölsorten und –Qualitäten eingesetzt werden.  Als Rohstoffe einsetzbar sind neben Rapsöl auch andere pflanzliche Öle wie z. B. Sonnenblumen- und Gebrauchtspeiseöle.  Es werden jedoch ausschließlich Öle eingesetzt, die qualitativ nicht für den Lebensmittelbereich geeignet sind.

Biodiesel (Fettsäuremethylester/FAME)  entsteht durch die Umesterung von Triglyceriden mit Methanol. Bei dieser Reaktion entsteht als Nebenprodukt Glycerin.

Die NIR-Analyse liefert genaue Ergebnisse über die Qualität der eingehenden Rohstoffe. Die Kontrolle der laufenden Produktion sowie die der Nebenprodukte benötigt weniger als 30. Damit kann der Prozess optimal gesteuert und somit der Gewinn verbessert werden. Mit NIR ist die Analytik der gesamten Endprodukte möglich und die Rückverfolgbarkeit für jede ausgehende Lieferung sichergestellt.

 

 

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