Weizen und Mehle

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Weizen und Mehle

In Deutschland werden im Schnitt 75 Kilo an Mehlprodukten/Kopf konsumiert. Der überwiegende Bedarf an Getreide für die Mehlherstellung wird, neben Hartweizen, Roggen, Gerste und Hafer durch Weichweizen gedeckt. Für die deutschen Mühlen steht die Qualtität und Lebensmittelsicherheit im Fokus. Dabei sind die Kontrollen und Dokumentation aller Prozesse vom Getreideeinkauf bis zum Fertigprodukt unerlässlich. Hierbei hat sich die NIR Technologie in den letzten Jahren als ein wertvolles Werkzeug erwiesen. 

Weizenmehl ist durch seine guten Mahl- und Backeigenschaften die Hauptzutat in Brot und Brötchen, sowie Kuchen, Plätzchen und Teigwaren. Die Herstellung erfolgt durch die Trennung des Weizenkornes in drei Teile: die Kleie (Schale), den Keimling (Pflanzenembryo) und den Mehlkörper (Energiespeicher).Der Mehlkörper liefert den größten Anteil aus dem Weizenkorn, der zum Mehl verarbeitet wird.

Schon während der Getreideanlieferung werden mit Hilfe der NIR Spektroskopie (NIR) Protein und Feuchtigkeit im ganzen Korn untersucht. Damit kann das Getreide zur optimalen Verarbeitung in verschiedene Qualitätsstufen sortiert werden. Die Müller können dann die Mehlausbeute und Mehlqualität überwachen, indem sie den Aschegehalt während der Vermahlung kontinuierlich mit NIR überprüfen. Damit ist die Produktion der verschiedenen Mehltypen mit genauem Aschegehalt möglich. Die Mühle ist mit dieser schnellen Analysenmethode in der Lage, ganz spezifische Mehle und Mehlmischungen nach exakten Qualitätsvorgaben für den Handel und die weiterverarbeitende Industrie anzubieten. 

Der SpectraStar ist in der Lage den Feuchtigkeits-, Protein- und Aschegehalt in Mehl zu messen. Anerkannte nasschemische Methoden für diese Parameter können bis zu 16 Stunden dauern. Müller verlassen sich auf die schnelle NIR Technologie, um den Prozess effektiv zu steuern, das Mehl angemessen zu lagern und das Mehl an ihre Kunden freizugeben.

Traditionelle  NIR Filter-Spektrometer reagieren mit systematischen Fehlern auf unterschiedlich große Partikel im Mehl. Diese Fehlerquelle zwingt den Anwender dazu, eine große Anzahl von Produktkanälen anzulegen. Dies ist bei Analysen mit dem SpectraStar nicht der Fall. Die scannende Monochromator Technik ist bei unterschiedlichen Partikelgrößen weniger empfindlich, was die gesamte NIR Genauigkeit steigert, besonders wenn der Aschegehalt analysiert wird.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel NIR Spektroskopie in der Mühle, Mühle und Mischfutter (149. Jahrgang· Heft 11, 7. Juni 2012)

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